Mission

Mission

Prävention gelingt. Wenn man zwei Ziele verfolgt.

Die effizienteste Bekämpfung von Gewalt und Kriminalität ist, ihrer Entstehung entgegenzuwirken. Auf dem Weg zu einer weitgehend gewaltfreien Gesellschaft betrachten wir daher Prävention als äußerst sinnvolle Investition, die wir auf mehreren Ebenen umsetzen. Zum einen geht es uns darum, gewaltfördernde Risikofaktoren wie Bildungsdefizite, defizitäre elterliche Zuwendung, einen niedrigen Sozialstatus sowie unkritisches Medien- und unstrukturiertes Freizeitverhalten abzubauen. Zum anderen möchten wir gewaltverhindernde Schutzfaktoren stärken. Dazu zählen wertschätzende Erziehung, Frühförderung, Einbindung in eine Peergroup, sinnvolle Freizeitgestaltung und politische Bildung.

Viele Kräfte verbinden. Um alle Chancen zu nutzen.

Prävention ist nach unserem Verständnis ein gesamtgesellschaftliches Projekt: die Einbindung möglichst vieler gesellschaftlicher Kräfte ist uns daher besonders wichtig. So unterstützen wir Forschungsvorhaben und wissenschaftliche Projekte, setzen auf Partner aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft sowie Sport und fördern landesweite und regionale Projekte in Kooperation mit anderen Organisationen. Bürgerinnen und Bürger informieren wir über Präventionsprojekte und -maßnahmen. Darüber hinaus betreiben wir Öffentlichkeitsarbeit und die Akquise von Stiftungsgeldern. Kurz, wir setzen uns dafür ein, das ganze Spektrum an Präventionschancen zu nutzen.

Mehr erreichen. Mit einer klaren Haltung.

Nur wer selbst eine klare Haltung hat, kann andere überzeugen. Für uns heißt das zweierlei: Erstens, im Kampf gegen Kriminalität entschieden auftreten. Und ihre verschiedenen Formen in keiner Weise zu tolerieren. Zweitens, die Vision einer weitgehend gewaltfreien Gesellschaft mit verbindlichen Normen und Werten zu erden, die soziale Teilhabe, Integration und Solidarität ermöglichen. Und so dazu beitragen, gerade junge Menschen, die sich nur am Rande der Gesellschaft fühlen, einzubinden und ihnen den Weg zu mehr Selbstwertgefühl und sozialer Kompetenz zu ebnen.

Unser Ansatz bewährt sich. Vor allem im Alltag.

Gerade auf hochgesteckte Ziele bewegt man sich nicht mit einem großen, sondern mit vielen kleinen Schritten zu, die erst in ihrer Summe eine Wirkung entfalten. Ein Beispiel: die mehr oder weniger großen Herausforderungen, die der Alltag für uns alle bereithält. Vom Streit schlichten und Mitgefühl für Benachteiligte zeigen über den Abbau von Diskriminierungen bis hin zum aktiven Einsatz für die Deeskalation einer Gewaltsituation. Mit konkreten Projekten bieten wir den Rahmen, um solche Herausforderungen zu meistern, und arbeiten zugleich an der Etablierung eines gesellschaftlichen Klimas, das immer weniger dieser Herausforderungen nötig hat.

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